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Das Wochenbett ist eine kritische Zeit für die Bindung, das Stillen und noch so manche spätere Entscheidung in der Säuglingspflege. Viele Probleme in diesen Bereichen liessen sich vermeiden, wenn das biologische Programm ungehindert von äußeren Einflüssen ablaufen könnte. Doch das ist ein frommer Wunsch. Spätestens ab Mitte des 19. Jahrhunderts galten Instinkte und Gefühle als etwas minderwertiges, etwas animalisches, das der Mensch als Krone der Schöpfung zu Gunsten "besseren Wissens" zu unterdrücken hatte. 

Eigentlich hat sich mittlerweile herumgesprochen, dass man keine festen Abstände zwischen den Stillmahlzeiten einhalten muss oder soll. Eigentlich weiß man heutzutage, dass es unphysiologisch für Babys ist durchzuschlafen (Ausnahmen bestätigen die Regel). Eigentlich sollte klar sein, dass ein Baby, das schreien gelassen wird, nicht Selbstregulation lernt, sondern Resignation. Eigentlich.

Dennoch bekommen junge Eltern auch heute noch solche Ratschläge. Da wird gesagt, dass alte Milch auf neue Milch Bauchweh mache. Da wird behauptet, dass den Babys das Durchschlafen beigebracht werden müsse. Da wird darauf bestanden, dass ein weinendes Baby ja nur seinen Willen durchsetzen wolle und eigentlich nichts habe. Eigentlich. Immernoch.

Im 19. Jahrhundert blühte das Ammenwesen. Es gab in allen Städten Vermittlungsagenturen und jeder Säuglingspflege-Ratgeber enthielt ein Kapitel über die Amme. Doch schon zu Beginn des 20. Jahrhunderts gab es Ammen nur noch in wenigen Familien. Was war geschehen?

Brusternährung und Säugegeschäft - Wie sich das Stillen im Laufe der Jahre gewandelt hat

Woher kommen eigentlich die Regeln mit den Stillabständen? Wie und warum wurde das Stillen durch die Flaschennahrung verdrängt? Welche Versuche gab es, das Stillen zu fördern, und wie erfolgreich waren diese? Diesen und vielen weiteren Fragen, gehen wir in diesem Kurs auf den Grund.

Erziehung in der Nazi-Zeit war hart, distanziert und traumatisch. "Schwarze Pädagogik" ist ein weit bekannter Begriff. Doch was geschah bei der "Entnazifizierung" nach dem Krieg? Wurde die Nazi-Erziehung auch entsorgt? Leider nein. Sie wurde nur abgemildert. In diesem Kurs beschäftigen wir uns damit, welche Aspekte der Schwarzen Pädagogik erhalten blieben und warum.

Eltern und Großeltern haben nicht immer dieselben Vorstellungen davon, wie Kinder erzogen werden sollten. Das kann zu Konflikten innerhalb der Familie führen. In meinem Buch "Bei meinem Kind mache ich das anders" beschäftige ich mich mit den Problemen heutiger Eltern. In diesem Kurs sprechen wir über das Buch und auch darüber, ob und wie frühere Generationen ähnliche Konflikte ausgetragen haben.

Einmal alles durcheinander, bitte!

Nichts in der Geschichte der Säuglingspflege war so inkonsistent wie die Beikostempfehlungen. Wir versuchen, uns einen Überblick zu verschaffen, und betrachten sowohl die Gemeinsamkeiten, als auch die wildesten Auswüchse.

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»Bei meinem Kind mache ich das anders«

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