Im 19. Jahrhundert blühte das Ammenwesen. Es gab in allen Städten Vermittlungsagenturen und jeder Säuglingspflege-Ratgeber enthielt ein Kapitel über die Amme. Doch schon zu Beginn des 20. Jahrhunderts gab es Ammen nur noch in wenigen Familien. Was war geschehen?

Der erste Muttermilchersatz in Pulverform kam 1865 auf den Markt. Obwohl dieser Ersatz viele Mängel hatte und sogar gesundheitsschädlich war, bedeutete er das Ende des Ammenwesens. Müttern zogen den Ersatz nicht nur der Amme, sondern auch dem Selbststillen vor. Wir beschäftigen uns mit der Frage, was Eltern zu dieser Entscheidung bewegte.

Wir betrachten das Ammenwesen sowohl aus Sicht der Familie als auch aus der der Amme. Was machte den Ammenberuf attraktiv oder unattraktiv? Wer entschloss sich, Amme zu werden und welche Voraussetzungen brauchte es dafür? Inwiefern haben die Ammen selber dazu beigetragen, dass dieser Berufsstand verschwand?

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Die Erfindung von Pulvermilch war kein Akt der Nächstenliebe  

Das Schicksal der Ammenkinder

10 Irrtümer über Ammen

Aus dem Inhalt

- Selbststillen vs Amme
- Gescheiterte Stillförderung
- Aufbau des Ammenwesens im 19. Jahrhundert
- Die Berufswahl
- Die Ammenwahl
- Die Position der Amme in der Familie
- Pulvermilch als Konkurrenz
- Die Position der Amme in der Gesellschaft
- Gesellschaftliche Veränderungen

Über den Kurs

Der Kurs findet über Zoom statt; als Workshop in einer kleinen Gruppe (max. 15 Personen). Dieser Kurs ist vom DAIS (Deutsches Ausbildungsinstitut für Stillbegleitung gUG) als Fortbildung anerkannt (1 Unterrichtsstunde). 

Gerne halte ich diesen Vortrag oder Workshop auch in Ihrer Organisation. Anfragen unter info [at] familie-historisch.de

Termine

Mi, 21. Sept. 2022, 19:00 Uhr MESZ, 90 Minuten
Anmeldung geschlossen.

Nächster Termin im November. Bekanntgabe demnächst.

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