Ich bin ja wirklich froh, dass diese Mittel gegen Zahnungsbeschwerden aus der Mode gekommen sind. Nur eines davon hat sich bis heute gehalten.

"Das Phänomen des Zahndurchburchs mußte natürlich von jeher auffallen, und es ist daher nicht erstaunlich, daß Aberglaube und Quacksalberei siche eines so dankbaren Gegenstandes bemächtigten. Es bestand und besteht beim Volke noch immer die Ansicht, daß das Durchschneiden der Zähne Entzündungen veranlasse und Schmerzen mache. Darum reiben manche Volksstämme das Zahnfleisch mit Weihwasser oder Blut aus einem Hahnenkamm oder mit allerlei Pflanzensäften ein. Soranus rät mit Öl einzuschmieren und dem Kinde Speck zu lutschen zu geben. Auch geweihtes Brot im Lutschbeutel soll helfen. Andere hängen dem Säugling allerhand um den Hals, so Mäusezähne, abgebissene Mauseköpfe und Maulwurfspfoten, Päoniensamen (die eine entfernte Ähnlichkeit mit einem Kinderzahn haben), Schrecksteine (Spreewald), bei uns Bernsteinperlen."

Ich und mein Mütterlein, Dr. med. Paul Croner, 1915

Welche Mittel oder Anekdoten rund um das Zahnen kennt ihr noch? Habt ihr Erfahrung mit Bernsteinketten? Schreibt mir in den Kommentaren!

»Bei meinem Kind mache ich das anders«

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