"Daß ein Kind gesund ist, merkt man an seinem ganzen Gebaren. Das gesunde Brustkind zeigt seinen Hunger kurz vor Ablauf der Trinkpause durch kräftiges, öfter durch Lutschversuche am Finger unterbrochenes Schreien. Ist es älter, dann sieht es gespannt nach der sich entblößenden Brust, wenn es greifen gelernt hat, zappelt es unter saugender Bewegung der Lippen heftig danach.

Ist es gesättigt, so zeigt es einen unverkennbaren Ausdruck von Befriedigung. Vom vierten Monat an läßt es auch lallende oder jauchzende Laute hören. Ist es naß, so schreit es ebenfalls kräftig und gerät leicht in Zorn. Auch sonst weint es wohl manchmal, schläft aber nach einiger Zeit darüber ein. Ist es über fünf Wochen alt, so lacht es, wenn die Mutter an sein Bett kommt und freundlich zu ihm ist."

Ich und mein Mütterlein, Paul Croner, 1915

»Bei meinem Kind mache ich das anders«

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