Was ist Familie? Zu unterschiedlichen Zeiten wurde diese Frage sehr unterschiedlich beantwortet. Werfen wir einen Blick auf diese Vielfalt.

Sind Namen Schall und Rauch oder sind sie identitätsstiftend? Der Name, der uns bei der Geburt gegeben wird, begleitet uns meist unser ganzes Leben lang. In Deutschland gibt es nur wenige Möglichkeiten, ihn zu ändern. Das ist aber erst seit 1875 so.

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Ich arbeite derzeit an einem Artikel über Spreewaldammen für die Zeitschrift Die Mark Brandenburg. In diesem exklusiven Beitrag lasse ich meine Unterstützer*innen auf Steady und Patreon ab der Stufe "Hinter den Kulissen" an meiner Quellenrecherche teilhaben.

Ammen waren in der Regel ledige Mütter und als solche nicht gerade hoch angesehen. Doch Spreewaldammen erfreuten sich im 19. Jahrhundert insbesondere in Dresden und Berlin großer Beliebtheit. 

Ich habe ja schon recht oft über Ammen, ihre Kinder, ihre Arbeitgeberinnen und ihre Auswahl geschrieben. Doch Spreewaldammen sind noch einmal ein Thema für sich. Die Menschen im Spreewald wurden Wenden genannt. Es handelte sich bei den Wenden um einen slawischen Volksstamm. Sie haben sich innerhalb Deutschlands ihre eigene Kultur aufrecht erhalten.

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Sterben gehört zum Leben dazu. Also eigentlich. Definitiv. Irgendwann. Aber wir wollen es nicht wahrhaben. Nicht sehen. 

Sterben geschieht heutzutage meistens im Krankenhaus. Die Pflege der Sterbenden überlassen wir Fachleuten. Auch wenn es erlaubt ist, zuhause zu sterben und sogar die verstorbene Person noch eine Weile zuhause zu lassen, so wird diese Option doch eher selten gewählt.

Adalbert Czerny (1863-1941) war ein äußerst erfolgreicher Kinderarzt. Er lehrte an der Berliner Charité und gründete dort die internationale Pädiatrieschule. Bis heute werden seine Errungenschaften in der Kinder- und Jugendmedizin gefeiert. Adalbert Czerny war außerdem ein Kinderhasser. 

Bis zur Einführung des Reichsgesetzes vom 6. Febr. 1875 gab es in Preußen neben der gewöhnlichen Ehe oder "Ehe zur rechten Hand" auch die "Ehe zur linken Hand". Diese erlaubte Männern, eine Frau von niedrigerem Stand zu heiraten. Seit 1791 galt dieses Recht nur noch für Adlige und hohe Beamte. Es musste vom Landesherrn eine Erlaubnis zu dieser Eheschließung erteilt werden.

Das Patriarchat macht die Mutter zum Idol, um der Frau klare Grenzen zu setzen, außerhalb derer sie sich nicht bewegen darf. In der Idealvorstellung geht die Frau ganz in der Mutterrolle auf. Wer sich dieser Rolle nicht hingeben will, ist zu verachten. 

"Es gibt nur einen weiblichen Beruf - den Veruf der Gattin, Mutter und Hausfrau; nur eine Vorbereitung für denselben - die Familie; nur eine weibliche Tugend - die selbstlose und selbstverleugnende Hingebung; nur einen weiblichen Fehler - die Selbstsucht."
Die häusliche Erziehung, Sigismund Stern, 1867

Aber auch moderne Erziehung schützt nicht vor dem Gefühl, sich aufopfern zu müssen, um eine gute Mutter zu sein. Besonders der Anspruch, ein Kind bindungsorientiert zu erziehen, kann dazu führen, dass Eltern ihre eigenen Bedürfnisse bis zur Erschöpfung den (vermeintlichen) Bedürfnissen des Kindes unterordnen. 

Die Frage nach dem Beginn des Lebens ist im Christentum bei zwei Ereignissen besonders relevant: bei der Nottaufe und bei der Abtreibung.

Mit viel Empörung wird in den Social Media gerne behauptet, Johanna Haarers Buch "Die deutsche Mutter und ihr erstes Kind" sei nach 1945 nur von der Nazi-Propaganda bereinigt und ansonsten mit denselben Erziehungsinhalten weiter vertrieben worden.  Diverse Artikel in der Presse stützen diese Behauptung. In diesem Artikel beschäftige ich mich mit der Frage, ob diese Empörung berechtigt ist.

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