Was macht man, wenn man keinen Kinderwagen hat, aber das Baby transportieren will? Heute ist diese Frage klar, denn es gibt ein breites Angebot an Tragetüchern und Tragehilfen. Und wenn man von der Vielzahl der Möglichkeiten überfordert ist oder die Tricks und Kniffe der verschiedenen Bindeweisen von Tragetüchern lernen möchte, dann geht man zur Trageberatung. Ganz einfach. Doch wie sahen Tragehilfen früher aus?

Keiner will sie hören. Doch irgendwann kommen alle Eltern mal zu dem zweifelhaften Vergnügen, auf einen dieser Sprüche reagieren zu müssen. Diese Ratschläge sind meist gut gemeint, doch gut gemeint ist noch lange nicht gut. Hier ist die Top-Ten der nervigen Erziehungs-Sprüche samt passender Reaktionen in drei Varianten. Je nach Stimmung oder Nerv-Niveau können Sie frech, lustig oder informativ antworten. Wie viele der Sprüche kennen Sie schon?

Engagierte Großeltern können ein wahrer Segen sein. Eine helfende Hand zu haben ist eine große Entlastung im Alltag mit Kind, Haushalt, Job und sonstigen Verpflichtungen. Wenn allerdings die Vorstellungen über den Umgang mit dem Kind zu weit auseinander gehen, dann können schwere Konflikte entstehen. Gerade beim ersten Enkelkind müssen sich nicht nur die frisch gebackenen Eltern in die neue Situation einfinden. Auch die Großeltern müssen häufig erst noch lernen, dass vieles heute anders gemacht wird, als sie es kennen.

Dieser Artikel erschien zuerst in der Deutschen Hebammen Zeitschrift (DHZ) 8/2010

"Schläft es denn schon durch?" Welche Mutter hätte diese Frage wohl noch nicht gehört? Ausreichend Schlaf zu bekommen, ist für alle Menschen ein wichtiges Bedürfnis. Kein Wunder also, dass der vermeintlich obligatorische Schlafmangel eine der Hauptsachen ist, die man mit der Anwesenheit eines neuen Erdenbürgers in Verbindung bringt. Zwar kann man davon ausgehen, dass die Frage nach dem Schlafen meist als Smalltalk oder aus echter Sorge um die Mutter gestellt wird. Dennoch ist es wichtig, in welchem gedanklichen Zusammenhang die Frage aufkommt. Denn allzu oft wird geraten, das Kind doch mal schreien zu lassen, dann hätte man schon bald seine Ruhe.

Dieser Artikel erschien zuerst in der Stillzeit 1/2010 (Vereinszeitschrift der Arbeitsgemeinschaft Freier Stillgruppen)

Heute geht der Trend zum Tragen. In einem gut gebundenen Tuch oder einer ergonomischen Tragehilfe wird der Körper des Kindes optimal gestützt und unterstützt. Das Tragen hat viele Vorteile. Von der körperlichen Nähe über die positiven Auswirkungen auf die physiologische Entwicklung bis zur Integration des Kindes in den Alltag [1]. Getragene Kinder weinen nachgewiesenermaßen weniger [2]. Außerdem macht es Freude und ist praktisch.

Dieser Artikel erschien zuerst in der Deutschen Hebammen Zeitschrift (DHZ) 3/2010

Heute sind sich ExpertInnen einig, was für ein gelungenes Bonding wichtig ist: die erste Zeit unmittelbar nach der Geburt. Und wenn ein Kontakt zwischen Mutter und Kind dann nicht möglich ist, sei es durch Kaiserschnitt, Frühgeburt, Klinikroutine oder sonstiges, so ist es umso notwendiger, dass Mutter und Kind ein inniges gemeinsames Wochenbett verbringen.

Dieser Artikel erschien zuerst in der Stillzeit 4/2009 (Vereinszeitschrift der Arbeitsgemeinschaft Freier Stillgruppen)

Als der kleine Heinrich geboren wurde, war er bedeckt mit Käseschmiere, wie es jedes Kind bei seiner Geburt mehr oder weniger ist. Diese Käseschmiere oder -firniss galt es zu entfernen. "Durch gelindes Reiben und Waschen in dem Bade wird das Kind von dem anklebenden Firniß und Schmutz befreit, und die zur Gesundheit nöthige Ausdünstung durch die Haut dadurch erleichtert." [Henke, 1832] Unmittelbar nach der Geburt wurde unser Heinrich nun gebadet. Doch wie sah dieses Baden aus? Um das beurteilen zu können, betrachten wir, wie warm, womit und wie lange gebadet wurde.

Bis heute hält sich hartnäckig die These, dass es wichtig sei, beim Stillen bestimmte Abstände einzuhalten. Das ist Unsinn. Wieviel Milch die Mutter bildet, ist abhängig vom Bedarf des Kindes. Nur wenn das Kind den Zeitpunkt des Stillens selbst bestimmen darf, regelt sich die Milchmenge nach dem Prinzip von Angebot und Nachfrage. Stillen nach festen Zeitplänen oder Mindestabständen führt meistens zu Milchmangel. Darum hatten auch in den 1970er und 1980er Jahren fast alle Frauen zu wenig Milch.

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»Bei meinem Kind mache ich das anders«

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